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Ausschuss für Betriebssicherheit zieht Bilanz 17.05.13

Seit zehn Jahren engagiert sich der Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten. Aus Anlass des Jubiläums kamen am 16. Mai rund 160 Fachleute zur Veranstaltung "Der Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) – Engagement für Sicherheit und Gesundheitsschutz – Bilanz und Ausblick" in das Bundespresseamt in Berlin. Bei der Fachveranstaltung informierte der ABS über aktuelle Themenstellungen. So reicht sein Aufgabenspektrum von der Verwendung von Arbeitsmitteln wie Werkzeugen und Maschinen bis hin zum Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen. In sein Tätigkeitsfeld gehören auch die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung, die Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung sowie die zukünftige Arbeitsschutzverordnung zu elektromagnetischen Feldern. Dabei wurden Themen wie die Gefährdungsbeurteilung bei der Benutzung von Arbeitsmitteln, die Bedeutung von Prüfungen, den demografischen Wandel sowie Ergonomie und Produktsicherheit als Voraussetzung für sichere Arbeitsmittel aufgegriffen. Zudem ging es um den aktuellen Stand und den Weiterentwicklungsbedarf des Technischen Regelwerkes zur Betriebssicherheitsverordnung. Eine Dokumentation der Veranstaltung wird im Internet unter www.baua.de/abs veröffentlicht.

>> http://www.baua.de

Preisverdächtiger Arbeitsschutz 13.05.13

2014 verleiht die gesetzliche Unfallversicherung VBG den Arbeitsschutzpreis für die besten Ideen in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsschutz. Alle zwei Jahre können Unternehmen in verschiedenen Kategorien Prämien von bis zu 10.000 Euro und die Arbeitsschutzpreis-Medaille in Gold, Silber und Bronze gewinnen. In diesem Jahr wird außerdem ein Sonderpreis zur Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ ausgeschrieben. Bewerben können sich alle VBG-Mitgliedsunternehmen, die Projekte im Arbeitsschutz betreiben. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 1. Mai bis einschließlich 31. Oktober 2013. „Mit dem Arbeitsschutzpreis wollen wir auf erfolgreiche Praxisbeispiele in der Prävention aufmerksam machen und damit andere Unternehmen motivieren, sich ebenfalls für Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten zu engagieren“, betont Dr. Andreas Weber, Direktor Prävention bei der gesetzlichen Unfallversicherung VBG. Ausgezeichnet werden innovative und beispielhafte Beiträge zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz. Bei der Bewertung sind für die Jury Kriterien wie Innovationsgrad, Übertragbarkeit auf andere Unternehmen, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend. Alle Informationen zum Arbeitsschutzpreis 2014 und die Bewerbungsunterlagen sind unter www.vbg.de/arbeitsschutzpreis zu finden. Die Teilnahme  ist kostenlos. Die Gewinner werden außerdem zum Deutschen Arbeitsschutzpreis 2015 gemeldet.

>> http://www.vbg.de

Aufgeputscht im Arbeitsalltag 29.04.13

Medikamente zur Leistungssteigerung, zur täglichen Stressbewältigung oder ganz einfach zum Wachbleiben, um das Arbeitspensum irgendwie bewältigen zu können: Nicht wenige Deutsche können es bei den heutigen Anforderungen und Belastungen gut verstehen, wenn Berufstätige ihrer Leistungsfähigkeit mit Medikamenten nachhelfen. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Kundenmagazins "Apotheken Umschau" herausfand, kann es jeder Dritte nur zu gut nachvollziehen, wenn solche leistungssteigernden Mittel eingenommen werden (35,9 Prozent). Jeder Vierte (25 Prozent) kennt auch Freunde, Verwandte oder Kollegen, die regelmäßig medizinisch nicht notwendige Medikamente verwenden, damit sie ihren (Arbeits-)Alltag überstehen. Die Mehrheit lehnt jedoch Doping für sich selbst ab: Mehr als drei Viertel der Befragten (77,8 Prozent) sagen von sich, sie nähmen grundsätzlich nur Medikamente ein, wenn diese medizinisch notwendig sind.

>> http://www.apotheken-umschau.de

Weniger Arbeitsunfälle 24.04.13

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in Deutschland ist im Jahr 2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 899.172 zurückgegangen. Das geht aus einer vorläufigen Erhebung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hervor. Noch stärker verringerten sich im gleichen Zeitraum die Wegeunfälle: Sie nahmen um rund sieben Prozent ab: auf 176.034 gemeldete Fälle. Gesunken ist dementsprechend auch die Zahl der neuen Unfallrenten auf insgesamt 20.824. Wie die DGUV mitteilt endeten 495 Arbeitsunfälle und 385 Wegeunfälle tödlich (2011: 498 und 394). "Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist 2012 noch einmal leicht gestiegen. Vor diesem Hintergrund können wir mit dem leichten Rückgang der Arbeitsunfälle sehr zufrieden sein", so Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV.

>> http://www.dguv.de

Ohrstöpsel rein, Stress raus 24.04.13

Lärm ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. In vielen Fällen erreicht dieser Lärm allerdings nicht die gehörschädigende Lautstärke von 85 Dezibel dB(A) oder mehr. Und doch kann er das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden nachhaltig mindern. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) rät daher anlässlich des internationalen Tags gegen den Lärm am 24. April 2013, ruhig auch dann zum Gehörschutz zu greifen, wenn der Gehörschaden noch nicht droht, wohl aber Stress und Leistungsminderung. Nicht jedes Geräusch sei Lärm, so das IFA. Erst wenn uns Geräusche stören oder belästigen oder wenn sie uns schaden, spreche man von Lärm. Die gehörschädigende Wirkung von Lärm beginnt ab einem Lärmpegel von 85 dB(A), der täglich über acht Stunden anhält. Am Arbeitsplatz müssen Beschäftigte dann Gehörschutz tragen und an regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. Neben einem Gehörschaden kann Lärm aber schon bei sehr niedrigen Pegeln auch andere körperliche und psychische Folgen haben: Antrieb, Stimmung und Motivation sinken. Die geistige Leistungsfähigkeit nimmt ab. Herzschlag, Atmung, Muskelspannung und Blutdruck verändern sich. "Lärm, selbst in gehörunschädlicher Dosis, wird so zum negativen Stressfaktor für viele Menschen", so das IFA weiter. Dr. Martin Liedtke, Lärmexperte beim IFA empfiehlt daher: "Sofern es die Aufgabe zulässt, drehen Sie der stressigen Umwelt einfach mal den Ton ab, schonen Körper und Geist und sind außerdem deutlich leistungsfähiger." Ausnahmen gibt es jedoch: "Wo ich hören muss, um gefährliche Situationen rechtzeitig zu erkennen, ist Komfortgehörschutz tabu." Weitere Informationen zum Thema Lärm und Gehörschutz, inklusive einer kostenfreien Software zur Auswahl von Gehörschutz gibt es auf den IFA-Internetseiten: www.dguv.de (Webcode d4682).

>> http://www.dguv.de

 
Aktuelle Ausgabe

April 2013

Die Themen (Auszug):
- Volksleiden ''Rücken''
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- Arbeitskleidung kaufen oder leasen?
- Strenge Prüfung nach Norm
- Ohne Gefahr durchatmen
- Marktübersicht: Atemschutzmasken
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- ''Es gibt nach wie vor genügend Baustellen''
- Wenn die Kleidung fürs Unternehmen spricht
- Wenn der Rücken sprechen könnte...
- Die Verwandlung – Bildband ''Kleider machen Leute''
- ''A+A 2013'': Messevorbereitungen auf Hochtouren