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Hirn will trainiert werden 27.08.10

Wer viele Jahre stumpfe, eintönige Arbeit am Fließband verrichtet, der altert im Kopf schneller als Kollegen mit abwechslungsreichen Tätigkeiten. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsphysiologie (Ifado) der Technischen Universität Dortmund. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurden die Stärken und Schwächen älterer Arbeitnehmer und die Besonderheiten bei der Fließbandarbeit untersucht. Die Ergebnisse seiner Auswertung bezeichnet Professor Michael Falkenstein „ernüchternd, aber nicht anders erwartet“: Die Schwachstelle im Gehirn der älteren Fließbandarbeiter sei vor allem das Arbeitsgedächtnis. "Eine zentrale Gedächtnisfunktion, die wir täglich brauchen und die immer wieder aufgefrischt werden muss, quasi das RAM des Menschen", so Professor Falkenstein. Gleichzeitig weist der Forscher darauf hin, dass das Ergebnis nicht bedeute, dass Fließbandarbeiter schlechtere Arbeit machen. Die Tests hätten lediglich gezeigt, dass Fließbandarbeiter ihr Gehirn bei der Arbeit abschalten würden. Die Hände funktionierten fast automatisch, der Kopf sei ganz woanders. Mehr Informationen zur Untersuchung sind in er aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Mundo der TU Dortmund zu finden.

>> http://www.ifado.de

Dement durch Stress? 24.08.10

"Stress fördert die Entstehung einer Demenz." Das meldet das Internetportal der Deutschen Apotheker Zeitung (DAZ-Online) und beruft sich dabei auf eine Studie schwedischer und amerikanischer Forscher. Demnach erhöht häufiger Stress das Risiko für die Entwicklung einer Demenz. Was aus Tierversuchen bereits bekannt gewesen sei, habe nun ein Team der Universität Göteborg im klinischen Versuch bestätigt, heißt es in der Meldung weiter. Ausgewertet wurden dabei laut DAZ-ONline die Daten von 1.415 Frauen, die im Rahmen einer Langzeitstudie regelmäßig untersucht und befragt wurden. Bis zum Jahr 2003 seien 161 der Frauen an einer Demenz erkrankt. Diejenigen, die häufig über Stress berichtet hatten, seien dabei besonders betroffen gewesen.

>> http://www.daz-online.de

Stress? Trinken nicht vergessen! 20.08.10

Stress bestimmt immer mehr den Alltag. Dadurch entwickeln viele Menschen ungesunde Trinkgewohnheiten. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) vergisst bei Stress jeder dritte Deutsche zu trinken. Bei den Berufstätigen sind es sogar mehr als vier von zehn. "Dabei braucht das Gehirn ausreichend Flüssigkeit, um konzentrations- und leistungsfähig zu bleiben. Erwachsene sollten täglich mindestens 1,5 Liter trinken", heißt es in einer Mitteilung der TK. Doch unter Druck würden viele automatisch zu wenig trinken. Die Folgen: Dem Gehirn fehlen wichtige Stoffe wie Magnesium und Phosphat. Die Denkleistung lässt nach und oft setzen auch noch Kopfschmerzen ein. Die TK rät: "Wer immer eine Flasche Wasser griffbereit oder im Büro ein gefülltes Glas auf dem Schreibtisch hat, vergisst das Trinken nicht und behält auch in hektischen Zeiten einen kühlen Kopf." Neben Wasser eigneten sich auch Fruchtsaftschorlen sowie ungesüßter Früchte- und Kräutertees. Auf Genussmittel wie Alkohol oder auch Kaffee sollten Gestresste allerdings gänzlich verzichten: Sie belasten den Körper noch zusätzlich.

>> http://www.tk-online.de

Symposium: Schutz, Komfort, Multifunktionalität 19.08.10

„Sicherheit & Komfort“ und „Gesundheitsschutz & Smart Textiles“ – das sind die Themenschwerpunkte des internationalen Symposiums „Textil Innovativ – Schutz, Komfort, Multifunktionalität“ am 7. Oktober dieses Jahres in Aschaffenburg. "Funktionelle und technische Textilien befinden sich seit Jahren im Aufwind. Insbesondere der Bereich der Schutztextilien ist von einer hohen Innovationsdynamik und Wachstumsrate geprägt", heißt es in einer Pressemitteilung des Organisators Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer. Aktuelle Entwicklungen und zukünftige Trends werden unter anderem vorgestellt von den Unternehmen Lenzing, Lion Apparel, Uvex Arbeitsschutz, Trans-Textil, Trevira, Mectex, TRW Automotive oder Centexbel sowie Organisationen wie den Hohenstein Instituten und dem WIWEB.  In einer Fachausstellung werden neueste Lösungen und Konzepte präsentiert, ein Symposium bietet Textilherstellern, Anwendern und Vertretern der Wissenschaft eine Kommunikationsplattform.

>> http://www.bayern-innovativ.de/textil2010

Risiken fürs Knie minimieren 18.08.10

Für bestimmte Risiko-Berufe lässt sich die tägliche Dauer der Kniebelastungen durch Hocken oder Knien ab sofort besser bestimmen und es können gezielt Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bietet jetzt mit GonKatast, einem Kataster zu kniebelastenden Tätigkeiten, Hilfestellung für die Planung gezielter Präventionsmaßnahmen oder die Beurteilung im Falle einer Erkrankung. GonKatast entstand zusammen mit den Unfallversicherungsträgern, unter anderem mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU). Es enthält Beschreibungen und Messwerte zu Kniebelastungen für 16 Berufe und 81 Tätigkeiten, die für diese Berufe typisch sind: beispielsweise das Verlegen und Verfugen von Bodenfliesen für den Beruf des Fliesenlegers. Empfehlungen zur Prävention ergänzen die Information.

>> http://www.dguv.de

 
Aktuelle Ausgabe

Die August Ausgabe der PPF ist ausgliefert!

Die Themen (Auszug):
- Bei der Arbeit alles im Griff
- Maßgeschneiderte Lösungen
- Marktübersicht Schutzbrillen
- "Zielgerichtet eine sichere und gesunde Zukunft gestalten"
- Maximaler Schutz durch Multifunktionskleidung
- Marktübersicht Reinraumkleidung
- ..und vieles mehr!
>> zur Inhaltsübersicht

Die neusten Downloads (kostenfrei)
- Sicherheitsschuhe: Dämpfung auf Schritt und Tritt
- Editorial/Impressum
- Wachstumsmarkt Technische Textilien
- Editorial/Impressum
- Marktübersicht "Einweg-PSA"
- PSA-Marktanalyse Deutschland 2009