Die PPF   Artikelarchiv   Termine   Branchenverzeichnis   Service   Shop   Kontakt  
 
  Home   News   Aktuelle Ausgabe   Vorschau
English Version

PPF @ Facebook RSS Feed Aktuelles

Forschungsprojekt: Sicherheit von Nanomaterialien 16.05.12

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die BASF SE haben ein gemeinsames Projekt zur Sicherheitsforschung gestartet. In Langzeitstudien sollen mögliche Langzeiteffekte von Nanopartikeln in der Lunge untersucht werden. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen begrüßt diese einzigartige Forschungskooperation: "Mit dem umfangreichen Projekt nimmt Deutschland nicht nur weltweit eine Führungsrolle in der Sicherheitsforschung bei Nanomaterialien ein. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ministerium, Bundesoberbehörden und der Industrie ist auch beispielgebend und in dem Umfang bisher einzigartig". Die Studien sind auf vier Jahre ausgelegt und richten sich nach den Prüfvorgaben der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development). Insgesamt werden für das Projekt rund fünf Millionen Euro aufgewendet.

>> http://www.bmu.de

Ehrenamtliche Helfer beim Katholikentag sind unfallversichert 14.05.12

Egal ob Messdiener oder Kirchenchormitglied bei der Ausgestaltung des Gottesdienstes oder Standbetreuer – Menschen, die sich ehrenamtlich für öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften engagieren und sich bei ihrer Tätigkeit verletzen, sind bei der VBG gesetzlich unfallversichert, so auch die Helferinnen und Helfer beim 98. Katholikentag in Mannheim vom 16. bis 20. Mai 2012. Wichtig ist, dass die Tätigkeit mit dem Einverständnis oder im Auftrag der Kirche ausgeübt wird. „Im Zweifelsfall sollte man dies beim Pfarrer, dem Kirchenvorstand oder dem Gemeinderat nachfragen“, empfiehlt Manuela Gnauck-Stuwe, Ehrenamtsexpertin bei der VBG. Versichert ist nicht nur die ehrenamtliche Tätigkeit, sondern auch der Weg zum Katholikentag. Wenn es zu einem Versicherungsfall kommt, stellt die VBG durch aktives Rehabilitations-Management die optimale medizinische Behandlung sicher und sorgt für die berufliche und soziale Rehabilitation. Während der Rehabilitation wird der Lebensunterhalt durch finanzielle Leistungen abgesichert. Bleiben infolge des Unfalls auf Dauer schwere Beeinträchtigungen zurück, zahlt die VBG eine Rente.

>> http://www.vbg.de

Bei bestimmten Arztbesuchen gesetzlich unfallversichert 09.05.12

Suchen Arbeitnehmer wegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit einen Arzt auf, so sind sie dabei unfallversichert. Darauf weist die Zeitschrift "DGUV Arbeit und Gesundheit" in ihrer jüngsten Ausgabe hin. Dies gilt gleichermaßen für arbeitsmedizinische Vorsorge- und andere vorgeschriebene Untersuchungen. Grundsätzlich ist man jedoch bei Arztbesuchen nicht versichert, da die Gesundheit dem persönlichen Lebensbereich der Versicherten zuzurechnen ist. Ausnahmen ergeben sich aber immer dann, wenn der Arztbesuch erfolgt, weil ein Unfall am Arbeitsplatz passiert, eine Krankheit aufgrund der beruflichen Tätigkeit anerkannt wurde oder wenn der Arbeitgeber eine Untersuchung beim Arzt veranlasst, zum Beispiel eine für den Arbeitsplatz oder einen Auslandseinsatz vorgeschriebene Impfung. In diesen Fällen kommt die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse für die Folgen von Unfällen, etwa in einer Praxis oder auf dem Hin- und Rückweg, auf. Dies gilt auch für Unfälle, die sich bei weiterführenden Behandlungen wie Physiotherapie oder in der Rehabilitation ereignen. Zu den möglichen Leistungen gehören die medizinische Heilbehandlung sowie gegebenenfalls eine Entschädigung. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen bemühen sich, die Gesundheit des Beschäftigten "mit allen geeigneten Mitteln" wiederherzustellen, sie wieder dauerhaft ins Erwerbsleben einzugliedern oder kümmern sich um die finanzielle Absicherung, zum Beispiel in Form einer Rente. In allen genannten Fällen müssen umgehend sowohl der Arbeitgeber als auch die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse informiert werden. Die verletzte Person muss im Normalfall einem Durchgangsarzt vorgestellt werden. Wenn eine Verletzte oder ein Verletzter irrtümlich zuerst seinen Hausarzt aufsucht, muss dieser den Patienten an einen D-Arzt überweisen. Eine Praxisgebühr fällt nicht an.

>> http://www.dguv.de

Ältere haben das Nachsehen 09.05.12

Trotz zahlreicher Appelle von Politik und Wirtschaftsverbänden sucht nur jedes zwölfte Unternehmen gezielt nach Arbeitnehmern über 50 Jahre. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Mercer und der Bertelsmann Stiftung bei 200 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern fällt auf, dass nur acht Prozent der Betriebe gezielt Arbeitnehmer über 50 Jahre ansprechen. Lediglich 8,3 Prozent suchen nach ausländischen Mitarbeitern. 15,4 Prozent der Unternehmen sprechen gezielt Frauen und 15,7 Prozent junge Menschen unter 30 Jahren an. 27,2 Prozent der Betriebe versprechen sich neue Mitarbeiter durch eine Kooperation mit Universitäten und immerhin 20,2 Prozent arbeiten bei der Rekrutierung mit den örtlichen Schulen zusammen. "Zwar erkennen viele Betriebe die durch den demographischen Wandel verursachten Probleme. An Lösungen mangelt es jedoch", heißt es in einer Mitteilung der Bertelsmann Stiftung. So sieht jede zweite befragte Firma zwar die betrieblichen Konfliktpotenziale, die sich durch eine verändernde Altersstruktur abzeichnen. Die konsequente Förderung des Miteinanders verschiedener Generationen als Antwort darauf wird jedoch im Arbeitsalltag häufig vernachlässigt. Einerseits stehen für 56 Prozent der Befragten die "Erhaltung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit" sowie die "Mitarbeiterentwicklung und Nachfolgeplanung" im Vordergrund. Andererseits sind aber nur für ein Drittel der Unternehmen der Aufbau und die Optimierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements vordringlich. Handlungsbedarf sehen die Betriebe eher bei den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Förderung von Veränderungsbereitschaft bei Beschäftigten und Führungskräften.

>> http://www.bertelsmann-stiftung.de

Stress: analysieren und wirksam bekämpfen 03.05.12

Das Thema psychische Belastungen gewinnt in den Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Eine praxisnahe Einführung in das Thema vermittelt das Seminar "Psychische Belastungen und Beanspruchungen", das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund veranstaltet. Das zweitägige Seminar (12. Juni bis 13. Juni) befasst sich auch mit verschiedenen Maßnahmen zur Analyse und Prävention am Arbeitsplatz. Viele Beschäftigte klagen heute über zu hohen Zeit- und Leistungsdruck, zuviel Arbeit, über die doppelte Belastung von Job und Familie oder über die Angst, ihre Arbeit zu verlieren. Manchmal kommen noch Konflikte mit Vorgesetzten oder Kollegen hinzu. All diese Faktoren können die Psyche über Gebühr belasten und zu Erkrankungen führen. Der wirtschaftliche Schaden durch die stressbedingten Krankheiten ist enorm. Dabei lassen sich viele Auslöser für die hohe psychische Belastung leicht bekämpfen. Dazu gehören beispielsweise eine bessere Organisation der Arbeit und eine belastungsgünstige Arbeitsgestaltung. Hier gibt das BAuA-Seminar "Psychische Belastungen und Beanspruchungen" konkrete Gestaltungsempfehlungen für den Arbeitsalltag. Das detaillierte Seminar-Programm ist auf der BAuA-Homepage unter www.baua.de/termine nachzulesen. Für die Veranstaltung wird eine Teilnahmegebühr von 280 Euro, einschließlich Tagungspauschale und Mittagsimbiss, erhoben. Weitere Informationen und Anmeldung bei Erhard Kirschke, Telefon 0231 9071-2219, Fax 0231 9071-2363 oder E-Mail: seminare@baua.bund.de.

>> http://www.baua.de

 
Aktuelle Ausgabe

Die April Ausgabe der PPF ist ausgliefert!

Die Themen (Auszug):
- ''Wer wir sind oder sein möchten''
- Die weibliche Seite des Arbeitsschutzes
- ''Es kann jeden treffen!"
- Zwei Akteure mit gemeinsamem Ziel
- Enormes Interesse an der Textilveredlung
- ..und vieles mehr!
>> zur Inhaltsübersicht

Aktuelle Downloads (kostenfrei)
- Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen
- Editorial/Impressum
- Mehr Überblick im Produktdschungel
- Tschechien, ein Markt mit ernormem Potential
- Countdown zu Europas führender Textilveredlungsmesse
- ''Wir empfehlen Ihnen eine neues Logo''